H₂-PCI-Projekte
H2ercules Network
North-West
Zuletzt aktualisiert: 30.09.2026
Die bereitgestellten Informationen basieren auf dem am 22. Oktober 2024 von der Bundesnetzagentur genehmigten Wasserstoff-Kernnetz. Sie stehen jedoch unter dem Vorbehalt einer Überprüfung im Rahmen des Netzentwicklungsplan-Verfahrens (NEP).

Schematische Darstellung des Streckenverlaufs
H2ercules Network North-West ermöglicht den Wasserstoffimport aus den Niederlanden über den Grenzübergangspunkt Vreden und den Transport zu industriellen Verbrauchsschwerpunkten im Ruhrgebiet. Über die anschließenden H2ercules-Abschnitte kann der Wasserstoff außerdem in andere Regionen Deutschlands transportiert werden.
Die Teilabschnitte GetH2 Dorsten–Hamborn, Gescher–Dorsten und Vreden–Gescher bilden das Wasserstoffleitungssystem von der deutsch-niederländischen Grenze bis ins Ruhrgebiet. Die Neubauleitung Dorsten–Hamborn (rund 42 km) bindet als zentraler Baustein des GetH2-Projekts den Duisburger Industrieraum an das Wasserstoff-Kernnetz an und kann bereits 2027 in Betrieb gehen. Die beiden umzustellenden Erdgasleitungen in den Abschnitten Vreden–Gescher und Gescher–Dorsten (zusammen rund 45 km) sollen bis 2031 folgen und die rund 87 km lange Verbindung zur niederländischen Grenze vervollständigen. Neben OGE ist Thyssengas H2 an der Leitung GetH2 Dorsten-Hamborn beteiligt.
Steckbrief
ca. 87 km
Streckenlänge
Vreden – Gescher – Dorsten – Hamborn
Streckenverlauf
2031
Inbetriebnahme
bis zu 76,8 GWh/d von NL nach DE
Grenzüberschreitende Transportkapazität
in Bearbeitung
Status
Open Grid Europe GmbH, Thyssengas H2 GmbH
Pipeline-Betreiber
